Die lächerlichen Wörter - Freiheit

March 18, 2010 · Posted in atelier, german, languages, writing · Comment 

RIMG0071Die meist lächerlichen Wörter auf aller Welt sind Freiheit, Liebe und Identität.

Was ist überhaupt die Freiheit? Ist sie nicht das, dass jemand freiwillig seine Entscheidung trifft, ohne sich irgendwie eingeschränkt zu fühlen zu brauchen? Oder setzt sich jene Freiheit bei dir durch Schaffung einer eigenen Autonomie voraus, wo die anderen nicht einfach angehen?

Wenn man über die erste Frage zustimmt, unterliegt bestimmt jeden Tag unter Ratlosigkeit oder befindet sich wie in einem stets strömenden Fluss und findet schwer seinen festen Halt. Die zentrale Frage ist, warum fühlt sich eine Person eingeschränkt? Im Umgang mit den Menschen seiner Umgebung? Durch Erlebnis in seiner beruflichen Laufbahn? Oder begründet man einen Komplex gerne durch das Wort Schicksal? Seine Ruhe lässt sich schon deshalb schwer finden, dass es unmöglich zu definieren ist, welchen Normen man nachkommen kann.

Vielleicht arbeit-macht-frei, wenn man nicht denkt.

The Kooks - Jackie Big Tits .mp3
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the kooks inside in inside out
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Die vorlesungsfreie Zeit

February 23, 2010 · Posted in german, germany, languages, on the road · Comment 

Die vorlesungsfreie Zeit schmeckt mir manchmal sogar trockener als die in voll geplanten Semestern. Mir fehlen die Lernveranstaltungen frühmorgens, genauso ausgegangen ist auch die Lust zum Aufstehen. Vor dem Schlaf muss ich mindestens eine Stunde auf dem Bett verbringen, um mir den Schlag zum teuflisch funkelnden Alptraum zu bekommen. Das komische Ding ist, ich bin ihm sogar dankbar, da ich endlich einschlafen kann. Naja, auch wenn es sich nicht immer so schön anhört.

Am Morgen (oder am Mittag?) geht die Theater anders voran. Nach einem schnellen Duschen, einmal abgekürzte Kaffeezeit und mir das Gewohnheitsrauchen streckt sich das müde Gefühl quer durch den Körper aus, während das Nikotin, gezimmert in der Lunge, mümmelt: „Schlaf doch wieder noch ein paar Stunden, stört doch nichts.“

Endlich habe ich den Mut gefasst, gegen das abnormale Wetter mal auszugehen. Fast die Beine schleppend, schlurfe ich zur Bücherei in meinem Bezirk, die mir zehn Minuten Fußweg von zu Hause entfernt liegt. Unterwegs denke ich: „Wieso fällt mir so schwer, mich zu bewegen, auch wenn ich von nichts zu belasten scheine.“

Je mehr man sich darüber Gedanken macht, ist die Entscheidung zum Lernen oder irgend etwas nützlicheren Tätigkeiten schwerer denn je. Aber schließlich sitze ich schon in der Bücherei vor den Papieren zu schnüffeln. Ich nehme ein Buch von dem Regal aus und lese die Zeile auf dem Titelblatt: >Was hilft dir zum Schlaf?< …

The Libertines - The Delaney .mp3
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Voran in die Ferien

February 10, 2010 · Posted in german, germany, languages, on the road · Comment 

Ursprünglich hab ich ernst genommen, einen Beitrag Tagebuch zu schreiben, damit ich meinen Eltern zeige: „Guck mal hier, ich lebe noch.“ Aber schließlich habe ich nicht geschafft. Kann einen Text von meiner Muttersprache schon nicht mehr sehr flüssig schreiben.  Mir gefällt jetzt die frühere Zeit, wo ich die ganz trivialen Sachen, welche mir ab und zu einfielen, zickzack abfasste. Ich erinnere mich auch an meinen Chefredakteur Herrn Xiaowangzi. Er hat mir in meinem ersten Studiumszeit viel geholfen. Er hat mich weiter zum Schreiben angeregt, als ich mich eine Demütigung wegen Mangel an literarische Kreativität erleiden ließ. Wäre er jetzt bei mir, sollte er bestimmt meine Finger an Bleistifte fesseln lassen.

So geht das Tagebuch endlich voran. Read more

China im Kongo

February 1, 2010 · Posted in diggg, geo, german, languages · Comment 

Afrika ist reich an Rohstoffen. Doch die Bevölkerung profitiert kaum von den enormen Kupfer-, Gold- und Coltan-Vorkommen. Die Erlöse fließen oft nur in die Kassen staatlicher und territorialer Machthaber. Im Nordosten des Kongo beispielsweise finanzieren regionale Warlords ihre Waffen mit dem Verkauf von Bodenschätzen. Große Konzerne und Staatsbetriebe sichern sich die begehrten Schürflizenzen. Ganz groß im afrikanischen Rohstoffgeschäft sind die Chinesen. Sie sichern sich die begehrten Vorkommen und bauen im Gegenzug Straßen und Schulen. Politisch mischen sie sich nicht ein - deshalb ist das chinesische Engagement bei den afrikanischen Regierungen beliebt.

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Bahncard gekriegt!

January 21, 2010 · Posted in electron, german, germany, languages, on the road · 2 Comments 

Die neue Bahncard ist heute frisch zugesendet!

Endlich kann ich die vorläufige Bahncard wegschmeissen!

Sie bietet angeblich 50% Rabatte auf ALLEN STRECKEN der Deutschen Bahn!! (Wird in der Wirklichkeit nicht immer funktionieren, da einige Strecken schon privatisiert sind.)


Wow! Ich bin hundertprozentig jetzt schon auf dem Weg.


Auf dem Abbild sehe ich auch anders aus…

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